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Von der Idee zur Website in 8 Schritten
Im folgenden möchte ich kurz die Arbeitsschritte nennen und darüber hinaus einiges Bedenkenswerte skizzieren, bis schließlich "www.ihrefirma.de" als neue Adresse im Internet von jedem "Surfer" abgerufen werden kann. Dieser Text wendet sich somit in erster Linie an Firmen und Personen, die bis jetzt noch keine Erfahrung mit Webdesign haben.
Bitte beachten Sie, dass dieser Text nur das übliche Verfahren skizziert und Ihnen einen Eindruck von den aufkommenden Fragen und Aufgaben vermitteln soll. Die Diskussion eines jeden Punktes sowie die Beratung dazu sind Teil meiner Dienstleistung und werden dementsprechend gerne von mir übernommen!
1. Gut vorbereitet
- Überlegen Sie sich, welche Ziele Sie mit der Website erreichen wollen und wer Ihre Zielgruppe ist.
- Besuchen Sie die Websites anderer Unternehmen Ihrer Branche und notieren Sie sich die Dinge, die Ihnen positiv aufgefallen sind und die, die Sie vermissen bzw. als schlecht gelöst empfanden.
- Überlegen Sie sich, welche Inhalte und Dienstleistungen Sie anbieten wollen.
- Schreiben bzw. sammeln Sie relevante Texte und Bildmaterial.
- Halten Sie aktuelles Infomaterial über Ihre Firma parat, z. B. Broschüren, Prospekte, Briefpapier etc. Der Web-Designer wird dieses benötigen, um ein Design entwerfen zu können, das zu Ihrer Firmendarstellung passt.
- Falls Ihre Firma bereits über ein CD-Manual (Corporate Design) verfügt, wird das eine sehr wichtige Grundlage für das Webdesign sein. (Im CD-Manual stehen Gestaltungsrichtlinien für sämtliche Aspekte der Darstellung Ihrer Firma in der Öffentlichkeit. Diese bestimmen Art, Größe und Platzierung des Logos, die Hausschrift, Hausfarben, Schriftsatz, Bildsprache, Gestaltungsraster für Visitenkarten, Briefbögen, Prospekte, etc., bis zur Kleidung der Mitarbeiter.)
- Erstellen Sie ggf. einen Fragenkatalog, den Sie im Gespräch mit mir abarbeiten wollen.
2. Telefon 02302 / 780875
Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, obige Telefonnummer zu wählen oder eine E-Mail an mail@mai-multimedia.de zu schreiben. Wir werden einen Termin vereinbaren und uns zum "Briefing" verabreden.
3. Karten auf den Tisch: Das "Briefing"
- In einem Gespräch werden die Anforderungen, die Gestaltung und die Realisation Ihrer Internet-Präsenz besprochen.
- Aus der Definition der Zielgruppe und den gewünschten Inhalten ergeben sich bereits wichtige Vorgaben für die Gestaltung und Implementierung Ihrer Website. Weitere Gestaltungsvorgaben hinsichtlich Farbigkeit, Schrift, Bildsprache und Gestaltungsraster werden von Ihrem Corporate Design definiert (s. Punkt 1).
- Sollen die Texte von einem professionellen Texter und Lektor erstellt bzw. überarbeitet werden?
Sofern Sie nicht ausschließlich Fachpublikum aus Ihrer Branche ansprechen und trockene "Fakten, Fakten, Fakten" anbieten wollen, werden Sie wahrscheinlich Schwierigkeiten beim allgemein verständlichen und unangestrengt lesbaren Formulieren schwieriger Zusammenhänge feststellen. Das ist der Punkt, an dem wir Ihnen einen Termin mit unserer technischen Redakteurin Dr. Bigit Rumpel empfehlen möchten.
- Muß ein Fotograf hinzugezogen werden? Alternativ könnte Bildmaterial über Bildagenturen hinzugekauft werden. Die Entscheidung ist letztlich eine Frage der geforderten Inhalte und des Preises.
- Falls Sie auf Bild-, Ton- oder Videomaterial z. B. von Herstellern, Zulieferern oder Mitbewerbern zugreifen wollen, sollten die Verwertungsrechte zuvor geklärt sein.
Grundsätzlich gilt: (Fast) alle Inhalte unterliegen einem Copyright und dürfen nicht unlegitimiert übernommen werden. Das gilt natürlich auch für Inhalte, die im Internet für jeden zugänglich angeboten werden, - auch wenn kein Copyright-Vermerk angebracht ist.
- Struktur und Umfang der Website sind zu klären.
- Die Struktur einer Website spiegelt sich üblicherweise im Menü. Eine gelungene Struktur ist in sich logisch und für den Benutzer ("Surfer") nachvollziehbar. Eine misslungene Strukturierung kann den Nutzer frustrieren und schwer auffindbare Inhalte zur Folge haben. Bedenken Sie stets, dass Sie im Internet nur ein Anbieter unter Millionen sind und der nächste Mitbewerber nur einen Klick entfernt ist.
Auch der Umfang der Präsentation ist wichtig. Das Leseverhalten am Bildschirm ist ein grundsätzlich anderes, als das im Druckbereich. Dies erfordert möglicherweise eine Überarbeitung der bereits fertig vorliegenden Texte bzw. die Beachtung einiger Regeln beim Verfassen neuer Texte.
Während unseres Gesprächs werden wir gemeinsam die Struktur diskutieren. Außerdem kann ich Ihnen Wissenswertes zur Textverfassung nennen bzw. die Überarbeitung selber durchführen.
- Die Domain (Internet-Adresse), unter der Ihre künftige Webpräsenz erreichbar sein wird, will gut gewählt sein. Überlegen Sie selber und fragen Sie Mitarbeiter und Bekannte, unter welcher Domain sie zunächst suchen würden und erstellen Sie eine Liste mit Alternativen. (Unter www.denic.de im Bereich "Who is" können Sie selber nachprüfen, welche Domains noch frei sind.)
Die Wahl des Providers, also dem Dienstleister, der Ihre Website über das Internet abrufbar macht, wird in erster Linie von den technischen Anforderungen Ihrer Website und sicherlich nicht zuletzt dem Preis entschieden.
Zu beiden Themen kann ich Ihnen Tipps und Vorschläge unterbreiten.
- Websites können mit vergleichbar geringem Aufwand jederzeit aktualisiert werden. Eine gut gepflegte und in kurzen Intervallen aktualisierte Website ist eine hervorragende Visitenkarte und macht Besucher zu Dauergästen. Nur: Wer aktualisiert die Website und mit welcher Software? Ich kann Ihnen dazu verschiedene Lösungen von Klein und günstig bis umfassend und teuer anbieten.
- Damit "die Welt" von Ihrer Website erfährt, sind einige Vorbereitungen zu treffen. Das Eintragen in Suchmaschinen und Katalogen ist ein Anfang. Reden wir drüber...
4. Das Angebot oder: kein Grund für Trauer
Mit den Informationen aus dem Briefing kann ich Ihnen nun ein verbindliches Angebot unterbreiten. Herzflimmern dürfte Ihnen dabei erspart bleiben, denn als Freiberufler ohne den Kostenapparat einer größeren Agentur kann und werde ich Ihnen einen vergleichsweise günstigen Vorschlag unterbreiten.
Als Zahlungsmodalität wünsche ich mir eine Zweiteilung: Der im Angebot ausgewiesene Anteil für das Screendesign wird nach dessen Verabschiedung in Rechnung gestellt und der Restbetrag mit dem Abschluß der Implementierung.
Nebenbei bemerkt: Langsam wird es höchste Zeit, daß Sie sich um die Inhalte kümmern.
5. Darf ich vorstellen: Das Screendesign
Vorausgesetzt, daß Sie sich richtig entschieden haben und mir einen Auftrag erteilt haben, werde ich Ihnen nun das Design Ihrer künftigen Website vorstellen.
- Dieses Design enthält noch Blindtext (d.h. sinnbefreiter Platzhaltertext) und möglicherweise Layout-Bilder, die später durch das endgültige Bildmaterial ersetzt werden. Es zeigt jedoch verbindlich den Seitenaufbau sowie sämtliche Navigations- und Gestaltungselemente.
- Das Design umfaßt üblicherweise 5 bis 10 Bilder, abhängig von der Komplexität Ihrer Web-Präsenz. Diese Bilder entsprechen fotografischen Aufnahmen der wichtigsten Bereiche Ihrer Website und sind somit (noch) nicht interaktiv.
- Webangebote müssen für die Darstellung am Bildschirm optimiert sein. Aufgrund der verschiedenen Farbräume im Druck und am Monitor ist die Präsentation des Screendesigns auf einem Monitor unumgänglich.
- Ihr Screendesign ist während der Realisationsphase über die Adresse "www.web-trends.de/demo/ihrefirma" für jeden Interessenten abrufbar, dem die Adresse mitgeteilt wurde.
- Nun ist eine gute Gelegenheit für Änderungswünsche. Während der Implementierung können grundsätzliche Layout-Änderungen sehr zeitintensiv sein, weshalb das Screendesign zuvor verabschiedet sein sollte.
6. Jetzt wird's interaktiv
Nach der Festlegung des Screendesigns geht es nun an die Internet-konforme Umsetzung desselben. Idealerweise liegt mir zu diesem Zeitpunkt sämtliches Material vor. Leider, aber typischerweise gehen jedoch die fehlenden Inhalte häppchenweise bei mir ein. Im ersten Fall könnten Sie während der Implementierung auf Gomera Paella essen, im Zweiten sollten Sie angemessenen Einsatz zeigen, denn sonst verzögert sich die Fertigstellung entsprechend.
7. Testen, lesen, testen
Sie haben es per Telefon oder E-Mail erfahren: Ihre Website ist fertig und kann zunächst auf einem nicht-öffentlichen Testserver begutachtet werden. Während ich die Site mit verschiedenen Browsern auf mehreren Plattformen teste, sollten Sie noch einmal alle Inhalte Korrekturlesen.
8. www.ihrefirma.de
Fertig! Sie haben die Site freigegeben und ich habe sie auf dem von Ihnen angemieteten Webspace abgelegt.
Nun ist zudem der Zeitpunkt gekommen, an dem Ihr Internet-Auftritt bei Suchmaschinen und Katalogen angemeldet werden sollte. Das ist ein wichtiger Schritt, denn wie sonst sollten Interessenten von Ihrer Site erfahren? Weitere wichtige Maßnahme zur Publizierung können – und sollten – Sie nun selber übernehmen: Nämlich die Nennung der Domain auf allen wichtigen Firmen-Publikationen wie z. B. Visitenkarten und Briefbögen.
Fortsetzung folgt
Websites sind eine "neverending story". Mit der Veröffentlichung Ihrer Website ist nun ein erster Meilenstein gesetzt, aber ganz sicher werden Sie ihr Angebot künftig ausweiten oder aktualisieren wollen. Diese oft vielen kleinen weiteren Schritte können Sie mir formlos z. B. per E-Mail mitteilen.
Es ist vollbracht- herzlichen Glückwunsch!
P.S.
Wie lange dauert eigentlich die Erstellung einer Website?
Gegenfrage: Wie lange dauert das Malen eines Bildes?
Sie ahnen: Es hängt von vielen Faktoren ab, zuvorderst aber von der Komplexität Ihrer Website. Ok, einen Richtwert möchte ich trotzdem geben: Von der Gestaltung bis zum "online"-stellen braucht's normalerweise 5 bis 8 Wochen.

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